Autoimmunerkrankungen


Autoimmunerkrankungen gehören zweifellos zu den am schwierigsten zu behandelnden Erkrankungen. Die Ursachen liegen nach derzeitigem medizinischem Wissensstand im Dunklen und die Symptome können äußerst vielschichtig sein. Gerade deshalb ist eine ganzheitliche und individuell auf den Patienten und seine Erkrankung abgestimmte Herangehensweise notwendig.

 

Als Auslöser werden Faktoren diskutiert wie eine genetische Veranlagung, vorangegangene Infektionen, Umweltgifte wie Schmermetalle, Pestizide, Stress u.v.m.

 

Die Naturheilmedizin bietet eine Vielfalt an erfolgsversprechenden Möglichkeiten, um die Beschwerden zu therapieren und zu lindern. Wie bei allen chronischen Krankheiten ist dabei das aktive Mitwirken des Patienten ein wichtiger Faktor, der zusammen mit einer gut ausgewählten Therapiekombination zum Erfolg führen kann.

 

Dabei sollte die Behandlung einer Autoimmunerkrankung als vertrauensvolles Miteinander zwischen Heilpraktiker und dem behandelndem Arzt vonstatten gehen. Alleine schon deswegen, weil dem Arzt mit bildgebenenden Verfahren wie MRT oder Szintigraphie Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung stehen, die der Heilpraktiker nicht leisten kann. Der naturheilkundliche Therapeut dagegen kann sich für den Patienten mehr Zeit nehmen. Letzten Endes profitiert der Patient, wenn er beide Optionen in Anspruch nimmt.

 

Am Anfang der Therapie steht eine ausführliche Anamnese mit deren Hilfe ich u.a. Ihre Lebensgewohnheiten kennenlerne. Im Anschluß besprechen wir dann gemeinsam den Therapieplan, der individuell für Ihre gesundheitliche Situation angepasst sein wird.

Welche Therapieoptionen finden Sie in meiner Praxis zur Behandlung von Autoimmun-Krankheiten?


  • Gegensensibilisierung nach Dr. Theurer (die vitOrgan-Allergostop-Methode von Dr. Theurer kann ebenso bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden)
  • Wiederherstellung der Darmgesundheit. Liegt z.B. ein "Leaky Gut", also ein durchlässiger Darm vor?
  • Regulierung des Immunsystems, welches in einer fehlgeleiteten Überstimulation das eigene Gewebe angreift und so die, für Autoimmunprozesse bekannten Entzündungsgeschehen auslösen kann. Liegt beispielsweise ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel vor? Vitamin D besitzt eine immunmodulierende Wirkung und kann das Immunsystem regulieren.
  • Auch diverse Vitalpilze können immunmodulierend wirken.
  • Labortechnische Überprüfung der wichtigsten Vitalstoffe.
  • Die Homöopathie sollte menes Erachtens immer Bestandteil einer Naturheilkundlichen Therapie bei Autoimmun-Erkrankungen sein.
  • Überprüfung der Ernährung. Speziell eine Umstellung auf weniger entzündungsfördernde Lebensmittel kann einen guten Nutzen bringen.
  • Gemeinsame Prüfung der psycho-sozialen Komponenten. Stress gilt als einer der Hauptauslöser eines sogenannten "Schubes" bei einer Autoimmunerkrankung. Die Stressreduzierung sollte daher ein wichtiger Therapiepfeiller sein.
  • Auch die Akupunktur kann einen wirksamen Beitrag leisten, um das vegetative Nervensystem zu balancieren und das damit verbundene Immunsystem zu beruhigen. Auch die Möglichkeit mit Akupunktur Schmerzen zu lindern, ist ein großer Vorteil dieser Methode.
  • Qui Gong oder andere Techniken, die helfen, den Fluss der Energien wieder in's Lot zu bringen. Hier Kann ich Ihnen erfahrene Kollegen nennen, bei denen Sie die Techniken erlernen können.
  • Nicht zu vergessen die Entgiftung. Eine gründliche Entgiftung sollte immer Bestandteil einer Therapie von autoimmunen Prozessen sein.

Selbstverständlich ist es den Betroffenen, aufgrund ihrer ganz persönlichen Lebensumstände nicht immer möglich, alle diese Punkte penibel zu beachten und in den Alltag zu integrieren. Aber jeder einzelne Punkt kann wieder ein Stück mehr Gesundheit und Wohlbefinden zurückbringen.


Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass es sich bei den hier vorgestellte Therapiemethoden um wissenschaftlich nicht anerkannte Verfahren handelt. Die getätigten Aussagen bzgl. einer möglichen Indikation für die einzelnen Therapien sind das Produkt einer Erfahrungsmedizin, die ebenfalls wissenschaftlich nicht anerkannt ist. Es werden keinerlei Heilversprechen abgegeben.