Mikronährstoff-Therapie


Was vor einigen Jahren (und teilweise heute noch) von wissenschaftlicher Seite bestritten wurde, ist heute glücklicherweise kein Geheimnis mehr. Unsere Böden sind ausgelaugt, Obst und Gemüse werden zu früh geerntet, damit es im Supermarkt frisch aussieht. Das Resultat ist eine Nahrung, die im Vergleich früher nur noch über einen Bruchteil der Vitalstoffen verfügt. Selbst diejenigen, die viel Gemüse und Obst zu sich nehmen sind teilweise mit den notwendigen Vitalstoffen unterversorgt.

 

Eine Studie hat bzgl. des Nährstoffgehaltes verschiedener Obst- und Gemüse bei Erdbeeren folgendes ergeben:

 

Während 100 Gramm Erdbeeren im Jahr 1985 noch 60 Gramm Vitamin C enthielten, waren es im Jahr 2002 nur noch 8 Gramm. Das bedeutet einen Rückgang von Vitamin C von unglaublichen 87 % in 17 Jahren! Bei den weiteren Vitaminen und Mineralstoffen verhält es sich ähnlich. Der Körper benötigt diese Stoffe dringend zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen und für Reparaturvorgänge. Mittlerweile ist noch einmal mehr als ein Jahrzehnt seit dieser Studie vergangen.

 

 

Laut Studienlage müssten wir als heute ca. 7 bis 8 x mehr Obst essen, um auf die gleiche Menge an Vitaminen zu kommen wie noch 1985!

 

Jeder kann sich selbst ausrechnen, dass es deshalb heute beinahe unumgänglich ist, sich entsprechend mit zusätzlichen Vitalstoffen zu versorgen, um Gesund zu bleiben, oder um dem Körper zu helfen eine Krankheit zu überwinden.

 

Wenn man bedenkt, dass der Körper für Faktoren wie Stress, Luftverschmutzung, Elektrosmog, Genussmittel, schlechte Ernährung etc. große Mengen an Mikronährstoffen (Antioxidantien) zur Entgiftung benötigt, wird klar, warum chronische Erkrankungen auf dem Vormarsch sind. Viele dieser Stoffe sind essentiell und daher absolut notwendig, um das System Mensch am Laufen zu halten. Sind die Reserven erschöpft, ist Krankheit vorprogrammiert. Das Ziel der Mikronährstoff-Therapie ist es, die erschöpften Reservois des Patienten gezielt aufzufüllen. Zudem ist der Therapeut mithilfe von Mikronährstoffen in der Lage, positiv auf viele Erkrankungen einzuwirken.

Oxidativer/nitrosativer Stress


Bei fast allen Krankheitsbildern können Mikronährstoffe einen wertvollen Beitrag leisten, den Körper wieder in sein Gleichgewicht zu bringen und zu entgiften. Studien zeigen, wie wertvoll die richtigen Vitalstoffe zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und zur Bekämpfung von Krankheit sind.

Oxidativer Stress

Wie bereits einleitend erwähnt, verursachen Umweltgifte und endogene Stoffwechselabbauprodukte im Körper oxidativen Stress durch freie Radikale. Diese freien Radikale zirkulieren im Körper und schädigen jedes Körpergewebe auf das sie treffen. Der Körper benötigt also sogenannte Antioxidantien, um freie Radikale zu eliminieren.

 

Antioxidantien finden sich vorwiegend in Obst, Gemüse und frischen Kräutern. Wenn zu wenig davon gegessen wird, oder durch ausgelaugte Böden zu wenige davon enthalten sind, fehlen dem Körper die nötigen Abwehrmaßnahmen, die schädigenden Prozesse einzudämmen. Um dies zu kompensieren springt das Immunsystem ein, das aber nach einiger Zeit überlastet ist und es können chronische Entzündungen und Autoimmunprozesse entstehen.

 

Mit der richtigen Auswahl an Mikronährstoffen kann dem Körper geholfen werden, Gifte zu eliminieren und wieder auszuschei-den.

NitroStress

Viele Menschen leiden heutzutage nicht nur unter oxidativem, sondern auch unter nitrosativem Stress. Nitrosativer Stress, oder auch Nitrostress genannt, wird von nicht wenigen Wissenschaftlern für Multimorbidität/Multisystemerkrankungen verantwortlich gemacht. Also Krankheiten, die mehrere Körpersysteme betreffen und daher äußerst schwer zu diagnostizieren sind.

 

Oft ist das Symptombild der Betroffenen sehr uneinheitlich. U.a. können Schwindel, Kopfschmerzen/Migräne, CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom), Arteriosklerose u.v.m. auftreten. Der Grund dafür ist Peroxynitrit (Verbindung aus NO und O2-), welches nerven-, gefäß- und zellschädigend wirkt und die Produktion von ATP in den Mitochondrien unserer Zellen hemmt. ATP wiederum ist der der Stoff, den der Organismus zur Energiegewinnung benötigt. Das Resultat von fehlendem ATP sind Erschöpfungszustände und Energiemangel auf allen Ebenen. Gehirn, Nerven und Muskulatur können ihren Aufgaben nicht mehr ausreichend nachkommen. Es entstehen chronische Krankheiten.

 

Der Körper versucht dann mit Stoffen wie z.B. B-Vitaminen gegenzusteuern. Dies gelingt solange bis die Reservois erschöpft sind. Die Folge daraus können diverse Mangelsymptome wie neurologische Probleme, Müdigkeit etc. sein.

 

In meiner Praxis biete ich die derzeit modernsten Urin- und Bluttests an, um bei meinen Patienten etwaigem Nitrostress auf die Spur zu kommen. Therapiert wird dann mit den entsprechenden B-Vitaminen, Q10 und anderen wichtigen Mikronährstoffen, die in der Lage sind, den überschüssigen Stickstoff aus dem Körper zu entfernen.


Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass es sich bei den hier vorgestellte Therapiemethoden um wissenschaftlich nicht anerkannte Verfahren handelt. Die getätigten Aussagen bzgl. einer möglichen Indikation für die einzelnen Therapien sind das Produkt einer Erfahrungsmedizin, die ebenfalls wissenschaftlich nicht anerkannt ist. Es werden keinerlei Heilversprechen abgegeben.